Aktuelles

Aktuelle Pressemitteilung

Sicherer Präsenzunterricht – Schulen können ein Aerosol-CO2-Messgerät gewinnen

Am Montag, 12. April um 10:00 Uhr erhalten Heike Elvers und Hans Hintze, als Vertreter:innen des Fördervereins Schulbiologiezentrum Hamburg im Hemmingsstedter Weg 142, 22609 Hamburg, ein Aerosol-CO2-Messgerät, um das ordnungsgemäße Lüften im erlebnisorientierten Unterricht und im Familienprogramm zu erproben.

Die Übergabe wird durch einen Vertreter der PSD-Bank Nord und Dr. Regina Marek, vom Förderverein Harburg21, erfolgen.  Es ist der Beginn einer Gemeinschaftsaktion, um den Präsenzunterricht zu Corona-Zeiten an Hamburger Schulen sicherer zu gestalten. Vom 15.4.21 bis zum 1.6.21 können sich Hamburger Schulen ab der Klassenstufe 10 um den Bausatz eines solchen Messgerätes mit einer Bauanleitung oder ein fertig gestelltes Gerät bewerben.

Bei Interesse bitte per Brief oder Mail melden:

HARBURG21-Büro
Lokale Agenda 21 und NachhaltigkeitsNetzwerk
Harburger Rathaus
Harburger Rathausplatz 1
21073 Hamburg

E-Mail: buero@harburg21.de

Die Bausätze oder fertige Geräte werden von der  PSD Bank Nord eG, Schloßstraße 10, 22041 Hamburg, mit einer Spende finanziert und organisatorisch vom Förderverein Schulbiologiezentrum Hamburg und Harburg21 unterstützt.

Aerosole

Foto: (c) Dr. Regina Marek

Schüler:innen werden zurzeit wieder in Klassenzimmern unterrichtet. Um Covid-19 Infektionen durch Aerosole zu verhindern, ist es wichtig, auf Raumlufthygiene zu achten. Die Konzentration an CO2 ist gemäß einer aktuellen Studie der TU Berlin ein idealer Indikator für die Aerosolkonzentration im Raum. Gelüftet wird bisher hauptsächlich in festen Zeitintervallen (ca. alle 20 Minuten), unabhängig von der Raumluftqualität. Durch die einströmende Kälte und das Öffnen der Fenster wird die konzentrierte Unterrichtsatmosphäre gestört. Dank der Aerosol-CO2-Ampel kann bei Bedarf gelüftet werden, was die Akzeptanz der Maßnahme erhöht.

Im Gegensatz zu einer fertig gekauften Aerosol-CO2-Ampel fördert der Selbstbau für das eigene Klassenzimmer die wichtige Akzeptanz bei der Nutzung und vermittelt so MINT-Grundlagen und das Gefühl, selbst etwas zur Risikovermeidung und zum Schutz der Gesellschaft beizutragen. Schulgemeinschaften, die sich entscheiden nur Messungen in verschiedenen Räumen durchzuführen, können auch ein fertig gestelltes Gerät gewinnen.

Und nach der Krise? Eine hohe CO2-Konzentration mindert die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht. Ausreichendes Lüften sollte also zur Selbstverständlichkeit im Tagesablauf einer Schulklasse gehören. Wie sich Stoßlüften und Kipplüften unterscheidet und welche Auswirkungen die Lüftungsarten auf den Energieverbrauch und die CO2-Emmissionen der Schule haben, ist ein weiteres spannendes MINT-Problem, das es im Zeichen der Klimakrise zu thematisieren gilt.

Kontakt:

Dr. Chris Baudy und Dr. Regina Marek

Förderverein HARBURG21 e.V.
Harburger Ring 33/35 (Ecke Salzburger Häuser)
21073 Hamburg-Harburg
E-Mail: buero@harburg21.de

Tel. 0 40-30 92 52 21
Handy: 01729609259

www.harburg21.de
www.drmarek.de

Quelle: Studie der TU Berlin:  https://www.sbz-online.de/lueftung-klima/afriso-coronavirus-infektionsrisiko-reduzieren-durch-co2-raumluftkontrolle/ abgerufen am 28.3.21

 

Weihnachtsbrief 2020 – Wendepunkt …

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund*innen des Fördervereins Schulbiologiezentrum Hamburg (FSH)!

Das Jahr 2020 markiert einen Wendepunkt: in erster Linie für unsere Welt – aber auch für das Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) in Hamburg mit dem dazugehörigen Förderverein. Das ZSU wird aufgrund des Koalitionsvertrages zwischen SPD und Grünen neu gestaltet und weiter entwickelt. Die ersten Umbauarbeiten haben bereits begonnen.

Die Corona Pandemie stellt unser bisheriges Verhalten und Wirtschaften in Frage. Wir global agierenden Menschen nehmen immer mehr Lebensräume für uns ein, rücken damit auch Wildtieren so nah auf den „Pelz“, dass Zoonosen – durch Tiere übertragene Infektionen – zur zunehmenden Gefahr werden. Im Lynx, der Zeitschrift des FSH, wird dieses aktuelle Thema aufgegriffen; mit dem Ziel, naturwissenschaftliche Erkenntnisse genau darzustellen und damit zur gesellschaftspolitischen Diskussion beizutragen, vgl. https://ww.fs-hamburg.org. Neu im Angebot sind Exkursionen zu Umweltlernorten wie u.a. die Zooschule, Grüne Schule im Botanischen Garten oder in das Planetarium. Dies Vorhaben wird vom Bezirksamt Altona unterstützt. Sobald solche Exkursionen wieder möglich sind, werden wir uns bei Ihnen melden.

Zunächst einmal möchten wir Ihnen persönlich trotz aller Einschränkungen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2021 wünschen. Wir hoffen, Sie bald wieder zu sehen, wohlmöglich auf dem Geländes des ZSU mit zahlreichen „Ökoinseln“ und einem „Bienenparadies“ oder auf unserer ZSU Messe im Sommer 2021.

Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung. Das nächste Lynx-Magazin wir sich mit dem Thema Tierhaltung und Tierschutz beschäftigen. Wenn Sie eine Idee für einen Betrag bereitstellen können, melden Sie sich bitte. Redaktionsschluss ist Mitte Juni.

Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund!

Regina Marek

Bildquelle: An der Elbe 2014 R. Marek

Liebe Besucherinnen und Besucher des Zentrums für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU),

aufgrund der Coronapandemie ist das ZSU leider vorübergehend geschlossen, so dass alle geplanten Veranstaltungen des Familienprogramms bis auf weiteres entfallen müssen und auch Geburtstagsfeiern zur Zeit nicht möglich sind.
Wann und in welcher Form das Familienprogramm wieder aufgenommen werden darf, ist momentan leider noch nicht absehbar. Wir werden Sie diesbezüglich auf dieser Seite aber auf dem Laufenden halten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, Sie bald wieder im ZSU begrüßen zu dürfen.

Bleiben Sie gesund!

Wettbewerb “ Schick uns (d)eine Corona-Geschichte“

Wer an den FSH eine Corona Geschichte schickt bis zum 20. Dezember 2020, kann ein Zeitgut Weihnachtsbuch gewinnen. Die ersten drei Rückmeldungen gewinnen! Schicke deine Geschichte an regina.marek@fs-hamburg.org.

Weihnachtsgeschichte

Unvergessene Weihnachten. Band 2

29 Zeitzeugen-Erinnerungen.192 Seiten, viele Abbildungen, Ortsregister.

Zeitgut Verlag, Berlin.

Bestellen unter: Tel. 030 70 20 93 14
info@zeitgut.de; www.zeitgut.com
Taschenbuch, ISBN: 978-3-86614-103-2, EURO 8,90

O Tannenbaum, o Tannenbaum …

von Joachim Weimar

Gera, Thüringen; 1938

Dieses schlichte Volkslied, das zur Weihnachtszeit gespielt und gesungen wird, hat einst ein Zimmermann aus Goldlauter im Thüringer Wald komponiert. Mich erinnert besonders dieses Lied an meine Kindheit, die ich bei meinen Großeltern in Gera verbrachte.
Zum Weihnachtsabend versammelte sich die gesamte Familie in der kleinen, bescheidenen Wohnung. Zu Weihnachten gehörte natürlich auch ein mit Kerzen, Naschwerk, Glaskugeln und Lametta festlich geschmückter Tannenbaum.
Da die „gute Stube“ der großelterlichen Wohnung nicht gerade geräumig war, wurde der stattliche Baum an die Decke gehängt. Das entlastete zwar die räumliche Enge, brachte aber andere Probleme mit sich. Ich erlebte es nie, daß der Weihnachtsbaum so hing, wie er sollte. Immer waren zusätzliche Stabilisierungsmaßnahmen erforderlich. Einmal wurde sogar ein in Silberpapier eingewickeltes Brikett als Ausgleichsgewicht eingesetzt. Ein anderes Mal wurde der Baum mit dünnen Fäden in eine senkrechte Lage gezurrt, so daß er im Prinzip eher einem Fesselballon ähnelte, zumal mein Onkel Rudel über diese Fäden Lametta hängte, um die Gleichgewichtsbemühungen deutlicher sichtbar zu machen.
Jedenfalls war unser Tannenbaum nicht nur Gegenstand festlicher Andacht, sondern auch Objekt mancher Frotzelei, was mein Großvater bis dahin immer gelassen hinnahm. Als sich aber auch noch meine Großmutter an den Sticheleien beteiligte, war das Maß voll. Nun legte Großvater ziemlich kategorisch fest: „Martha, nächstes Jahr kaufst du den Weihnachtsbaum!“
Als vor Jahresfrist Großmutter immer wieder den Weihnachtsbaumkauf anmahnte, bekam sie jedesmal zu hören: „Martha, dieses Jahr kaufst du das Bäumchen selber.“ Es war höchste Zeit. Am letzten Tag des Weihnachtsmarktes machte Großmutter sich auf den Weg. Ich mußte sie begleiten, wohl eher als Lastesel denn als Gutachter. In der Tat: Großmutter hatte einen Weihnachtsbaum von seltener Schönheit ausgewählt. Er war von geometrischer und ästhetischer Symmetrie – und auch nicht billig. Weil der Großmutter noch weitere Besorgungen einfielen, wurde der Baum in der Fahrradaufbewahrung nahe der Einkaufsstraße abgestellt.
Es dämmerte schon, als wir ihn dort wieder abholen wollten. Leider war unser Weihnachtsbaum inzwischen von einem Auto überrollt, das forstwirtschaftliche Prachtstück sozusagen zu Kleinholz gemacht worden. Wir bekamen zwar den Kaufpreis vom Betreiber der Fahrradaufbewahrung ersetzt, aber einen Weihnachtsbaum hatten wir nun nicht mehr.
So blieb uns nichts weiter übrig, als noch einmal auf den Markt zu gehen. Die Weihnachtsbaumhändler waren schon am Zusammenräumen, das Geschäft für dieses Jahr war gelaufen. Doch wir hatten Glück und erstanden noch einen Baum, sogar für den Spottpreis von 25 Pfennigen. Danach sah er auch aus. Der Händler entschuldigte sich fast dafür, daß er uns so einen Krüppel von Baum andrehen mußte. Aber was sollten wir machen?
Diesen oder keinen, so stand die Frage.
Zuhause angekommen mußte ich den Baum erst einmal im Waschhaus abstellen.
Großvater erwartete uns mit sichtbarer Spannung und der von Neugier geladenen Frage:
„Wo habt ihr denn den Weihnachtsbaum?“
„Im Waschhaus“, war Großmutters einsilbige und verlegene Antwort.
Mit den Worten: „Den muß ich sehen“, zündete Großvater die Petroleumlampe an und ging unverzüglich ins Waschhaus. Noch in der zweiten Etage hörte ich sein schallendes Gelächter, von Großmutter kommentarlos hingenommen.

 

Wettbewerb 2020: Dein Lied für die Sterne

Ein Wettbewerb von: KinderKinder e. V. und Planetarium Hamburg

Schirmherr Rolf Zuckowski. Foto: © Tine Acke

Wer von Euch schreibt das schönste, poetischste, witzigste Lied über die Sterne?
Über Super-Novas und Superstars, über Augensterne und schwarze Löcher. Es gibt so viele glitzernde, blitzende Themen, wenn es um die Sterne geht. Schickt uns Euer Sternenlied. Alles was ihr braucht, ist eine gute Idee. Keine Angst: Ihr müsst weder Klavier spielen, noch besonders gut singen können. Auch Notenkenntnisse sind nicht notwendig. Alles was ihr braucht, ist ein Handy, mit dem ihr euer Lied als Soundfile oder als Video aufzeichnet.

Euer Preis: Die von einer Fachjury ausgewählten Lieder werden – wenn gewünscht – professionell produziert, von Euch gesungen und am Sonntag, dem 1. November 2020, bei einer großen Gala im Planetarium live vorgestellt und veröffentlicht.

Teilnehmen können: Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren als Einzelpersonen oder als Gruppe. Die Preise werden für folgende Altersgruppen vergeben: 6 bis 8, 9 bis 11, 11 bis 14 und 14 bis 16 Jahre. Es wird darüber hinaus einen Hauptpreis geben. Bei Gruppen bestimmt das älteste Mitglied die Einstufung.

Eingesandt werden muss der Text sowie ein Soundfile oder Video. Außerdem brauchen wir von Euch den ausgefüllten Fragebogen mit Unterschrift der Eltern (bzw. der Erziehungs-berechtigten). Entscheidend sind Idee und Qualität des Textes und der Melodie, die Qualität der Ton-Aufnahme spielt keine Rolle. Pro Teilnehmer wird nur ein Lied zum Wettbewerb zugelassen.

Bitte sendet den Text, Tonaufnahme und Fragebogen bis zum 01.08.2020 an:
info@kinderkinder.de oder
KinderKinder e. V., Große Bäckerstraße 8, 20095 Hamburg.

Die Preisträger können entscheiden, ob sie das Lied instrumental selbst oder durch Studio-musiker aufnehmen lassen wollen. Auf jeden Fall können sie es selbst einsingen. Alle Infos und der Fragebogen unter www.sternenlied.de

 

Der FSH gewinnt erneut einen Preis beim Sparda-Bank Award 2019

Als Genossenschaft in der Region und für die Region ist es der Bank besonders wichtig, den Menschen etwas für ihren ehrenamtlichen Einsatz zurückzugeben. Die 46 ausgezeichneten Projekte freuen sich über eine Fördersumme von insgesamt 115.000 Euro. Sie stammen aus den Erlösen des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Hamburg. „Der Award bietet uns einmal im Jahr die tolle Gelegenheit, die engagierten Menschen auf einer großen Bühne zu würdigen, die sonst häufig abseits des Lichts der Öffentlichkeit stehen“, so Liesegang. Als Moderator führte NDR-Moderator Yared Dibaba blendend gelaunt durch die Veranstaltung. Für musikalische Unterhaltung mit einem Augenzwinkern sorgte am Flügel die Hamburger Liedermacherin Anna Depenbusch.

Im Einsatz für die Erhaltung unserer Natur

Mehr als 200 Projekte aus allen drei Kategorien hatten sich für den Sparda-Bank Hamburg Award beworben. Entsprechend vielfältig ist der Kreis der Gewinner, die von einer Jury oder per Online-Voting vom Publikum ausgewählt wurden. Die Bandbreite reicht von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit ihrem Kinderprojekt „Eine Woche als Förster“ über eine Ferienfußballschule für Mädchen bis hin zu den „Hege Helping Hands“ am Gymnasium Eppendorf, die ihren Mitschülern und uns allen ganz konkret aufzeigen wollen, wie wir unser Klima mit kleinen Schritten im Alltag schützen können. Mit dabei ist das Familienprogramm des FSH. Hier wurden Pflanzaktionen mit bienenfreundlichen Pflanzen auf dem Geländes des Zentrums für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) durchgeführt und ebenso in verschiedenen Stadtteilen initiiert.

 

Pflanzaktion – Brauchen unsere Kinder und Enkelkinder noch Bienen?

Mo: 26.November 2018 ab 9:45 Uhr

ZSU, Hemmingsstedter Weg 142

Der Förderverein Schulbiologiezentrum Hamburg (FSH) lädt Bürgerinnen und Bürger und Journalisten zu einer gemeinsamen Pflanzaktion mit zwei Schulklassen der Ganztagsgrundsschule Sternschanze auf dem Gelände des Zentrums für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) ein. Krokusse, Traubenhyazinthen, Puschkinien, Schneeglanz, Rosenlauch sowie Frühlingswiesensaatgut (für eine Aktion im April 2019) stammen aus den von EDEKA gespendeten Bienenkisten.

Insektenhotels gibt es mittlerweile schon vielfach in Kindergärten, Schulen und so manchem privaten Garten. Aber wo gibt es noch genügend andere Rückzugsorte und vor allem Nährstoffe für Insekten und Bienen? Gerade Bienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern und sorgen für Blütenpracht und unter anderem auch für das Wachstum von Obst und Gemüse. Und nicht nur wir wollen davon leben, auch unsere Kinder und Kindeskinder sollen nicht leer ausgehen. Ebenso wenig unsere Vogelwelt: Sie braucht Pflanzenvielfalt und Insekten!

„Wo sind unsere Spatzen geblieben und warum finde ich kaum noch Insekten auf der Windschutzscheibe? Das sind Beobachtungen, die uns wachrütteln sollten. Deshalb pflanzen wir ein Insektenparadies im ZSU und hoffen, dass viele Bürgerinnen und Bürger dies in ihrem Garten oder auf dem Balkon nachahmen“, so Dr. Regina Marek, 1. Vorsitzende des FSH.

Helfen Sie mit, ein Insektenparadies zu gestalten!

WANN: 26. November 2018, ab 9.45 Uhr
WO: ZSU, Hemmingsstedter Weg 142, 22609 Hamburg

Wir freuen uns auf tatkräftige Helferinnen und Helfer, die sich gerne und gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern für den Artenschutz vor Ort einsetzen.

Wer mehr wissen möchte, kann sich hier schlau machen: https://www.stadtbienen.org/wissen/bienenwissen/

Dissertation zum Thema Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule

Dr. Regina Marek,  11. Juni 2018

Eine qualitative Analyse nach 20 Jahren „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ in Hamburg durch 15 Experteninterviews mit Gymnasiallehrkräften zeigt, dass die Ausschreibung ein geeignetes Instrument ist, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im System Schule zu akzentuieren und zu implementieren.

In den untersuchten Qualitätsbereichen, wie

  • Unterstützung durch die Schulleitung und Schulgemeinschaft,
  • BNE im Leitbild und in Unterricht und Curriculum,
  • Erwerb von Gestaltungskompetenz,
  • Entwicklung von Arbeitsstrukturen und Implementation eines Schulmanagements,
  • Partizipation der Schulgemeinschaft,
  • Informationsverbreitung und Kommunikation,
  • Maßnahmen im Ressourcenschutz,
  • Gestaltung von Kooperationsbeziehungen und Würdigung der Beteiligten,

sind deutliche positive Veränderungen nachweisbar. Zu jedem Qualitätsbereich wurden Checklisten „Wo stehen wir?“ und „Wo wollen wir hin?“ zur Selbstevaluation entwickelt. In einem 12-Punkte-Programm sind die Gelingensbedingungen zur Umsetzung der Ausschreibung dargestellt.

Die Dissertation kann gegen eine Gebühr angefordert werden bei Dr. Regina Marek, Email: regina.marek@t-online.de

 

Der FSH erhält den Sparda-Bank Award 2018

Zum vierten Mal in Folge fördert die  Sparda Bank Hamburg mit dem  Award gemeinnützige Projekte in den Bereichen Soziales, Umweltschutz und Sport in unserer Region.
Je Kategorie wurden von der Sparda-Bank Hamburg zehn Projekte zur Publikumswahl ausgewählt, die an der Publikumsabstimmung teilnehmen.

Das Publikum hat gewählt und die Preisträger stehen fest! Mit dabei ist der Förderverein FSH mit 552 Stimmen für das Familienprogramm auch für geflüchtete Familien.

 

Nominierung für die Publikumswahl beim Sparda-Bank Hamburg Award 2018

Das „Familienprogramm auch für Geflüchtete“ des Fördervereins Schulbiologiezentrum Hamburg (FSH e.V.) wurde für die Publikumswahl beim Sparda-Bank Hamburg Award 2018 nominiert und unser Projektprofil für die Abstimmung ist nun online freigeschaltet. Unser freigeschaltetes Profil finden Sie unter: sparda-award FSH

Am kommenden Montag, den 18. Juni um 9:00 Uhr beginnt die Publikumswahl, bei der Sie und Ihre Bekannten und Freunde bis zum 02. Juli um 16 Uhr einmal täglich kostenlos für uns auf https://www.sparda-award.de abstimmen können.
Am 02. Juli 2018 ab 16 Uhr stehen dann die Gewinner und damit die Publikumspreise je Kategorie fest.

Je Kategorie stehen zehn Vereine zur Wahl. Sie und Ihre Unterstützer entscheiden mit Ihrer Stimme, in welcher Höhe (zwischen 5.000 und 500 Euro) unser Projekt gefördert wird.

Jede Stimme zählt:
Machen Sie Ihre Kollegen, Nachbarn, Familie, Freunde und Bekannten auf die Abstimmung aufmerksam und mobilisieren Sie sie, für unseren Verein abzustimmen.

Darüber hinaus entscheidet eine Fachjury mit Akteuren aus vielen Bereichen der Gesellschaft über die Vergabe von 52.500 Euro. Gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt vergibt die Sparda-Bank zusätzlich für ein ausgewähltes Projekt einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro.

Sparda Bank fördert FÖJ-Projekt 2017/2018

Auch im neuen FÖJ (freiwilliges, ökologisches Jahr) Jahrgang 2017/2018 wird der Förderverein eine FÖJ-Stelle anbieten. Dies wird möglich durch eine Zuwendung der NUE-Stiftung sowie einer großzügigen Spende der Sparda Bank über das Gewinnsparen. Gefördert wird damit die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Unterrichtsprogramms für Hamburger Schülerinnen und Schüler zum Thema „Staatenbildende Insekten: Ameisen“. Mit Hilfe der FÖJ-Kraft soll die Haltung heimischer Ameisen erprobt und einfache Verhaltensbeobachtungen und Versuche mit den Ameisen entwickelt werden, die von Kindern und Jugendlichen später am ZSU oder in der Schule durchgeführt werden können. Gefördert werden die anfallenden Materialkosten für die Ameisen-Faunarien und Versuchsgeräte sowie die Fahrtkosten der FÖJ-Kraft in Form einer HVV-Card.

Bild: Übergabe des symbolischen Schecks in der Sparda Bank Filiale in Osdorf durch Mandy Geßler, der Filialleiterin Filiale Elbvororte.

 

Angebot des ZSU

Das ZSU ist ein Arbeitsbereich des Referates LIF 13 (Naturwissenschaften) des Landesinstituts für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung. Neben den Schülerveranstaltungen und dem Ausleihprogramm werden deshalb auch Beratungen und vor allem Fortbildungen für Kolleginnen und Kollegen zu eigenen Veranstaltungen, aber auch zu aktuellen Themen angeboten. Im momentanen Fokus der Fortbildungen stehen Themen wie „urban gardening“, „Insekten“ und das Thema „Gewässermonitoring der Unterelbe“.

Das gesamte Angebot des ZSU mit näheren Informationen zu den einzelnen Abteilungen des ZSU, seinen Kooperationspartnern und vielem mehr ist unter www.li.hamburg.de/zsu zu finden.
Das ZSU verfügt über einen eigenen Mailverteiler, mit dem vor allem Lehrkräfte direkt aktuelle Informationen über das ZSU und seine Kooperationspartner sowie Neues rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung erhalten können. Aufnahme in den Verteiler unter mail.zsu@li-hamburg.de.

ZSU-Messe

Die nächste ZSU-Messe mit vielen „Mit-mach-Ständen“findet am Donnerstag, 13. und Freitag, 14. Juli 2017 an zwei Tagen von 9.00 bis 13.00 Uhr statt. Schon jetzt möchten wir alle FSH-Mitglieder herzlich zu dieser Veranstaltung einladen.

 

ZSU ausgezeichnet im Rahmen des UNESCO Weltaktionsprogramms BNE

Bildung für nachhaltige Entwicklung - Auszeichnung ZSU

Das ZSU ist ein Lernort mit Auszeichnung

Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung Forschung und Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, ehren beispielhaftes Engagement.

Agendakongress Bildung für nachhaltige Entwicklung 2016. Auszeichnung von Lernorten, Netzwerken und Kommunen. 11.07.2016. Copyright: Thomas Koehler/ photothek.net

Agendakongress Bildung für nachhaltige Entwicklung 2016. Auszeichnung von Lernorten, Netzwerken und Kommunen. 11.07.2016. Copyright: Thomas Koehler/ photothek.net

Auf dem ersten nationalen Agendakongress zur Bildung für nachhaltige Entwicklung am 11. Juli 2016 in Berlin wurden aus ganz Deutschland 65 herausragende Beispiele unter 90 Bewerbern ausgezeichnet – darunter das Hamburger Zentrum für Schulbiologie und Umwelt.

Weil sie Vorreiter in der Umsetzung der Agenda 2030*) der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland sind, erhalten alle Ausgezeichneten das Logo des Weltaktionsprogramms für ihre Arbeit. Auf der Seite http://www.bne-portal.de/de/akteure/karte stellen sie sich vor.

Das ZSU wurde bereits fünfmal in Folge für die systemische Verankerung von BNE ausgezeichnet – und nun erneut von der Deutschen UNESCO-Kommission.
Für alle Hamburger Schulen ist das ZSU Begegnungsstätte und Lernort für Schulklassen, Lehrerinnen und Lehrer.
Verständnis für Zusammenhänge und Wechselbeziehungen in der Natur, Bereitschaft zur Erhaltung ihrer Schönheit und Vielfalt und die Kompetenz zu ihrer Bewahrung werden durch eine Vielzahl von Programmen entwickelt – für alle Altersgruppen, von Kitas über Schulklassen bis zu Lehrkräften und auch für Erwachsene mit ihren Kindern aus dem Stadtteil.
Dazu verfügt das ZSU über verschiedene Freilandbiotope, eine artgerechte Tierhaltung, ein Wasserlabor aber auch eine Solarstromanlage und naturwissenschaftlich ausgestattete Unterrichtsräume.

Hintergrund
* In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO Weltaktionsprogramm ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben.
Bildung für nachhaltige Entwicklung soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in die Lage versetzen, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken.

Links

●   http://www.bne-portal.de/de/bundesweit/agendakongress  Homepage BNE-Agenda-Kongress 2016

●   Landkarte mit den ausgezeichneten Initiativen und weiteren Akteuren der BNE in Deutschland

●   BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission

●   Bundesministerium für Bildung und Forschung

Pressekontakt: Regina Marek

 

Schriftliche Kleine Anfrage und Antwort des Hamburger Senats

Am 30.03.2016 wurde eine schriftliche kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Prien (CDU) vom Senat beantwortet. Sie finden den kompletten Wortlaut in der PDF-Datei zu ihrer Frage: „Zentrum für Schulbiologie und Umwelterziehung in Klein Flottbek – Können sich die Schulen dies noch leisten?“

kleine Anfrage an den Hamburger Senat 2016 Datei-Download

Aktuelles aus dem Newsletter von Harburg 21

Hier finden Sie umfängliche Informationen zur Umweltbildung und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in Harburg, in Hamburg und in Deutschland. Download Newsletter Harburg 21